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Gemeinsame historische Traditionen,
geografische Nähe, seit langem existierende Kontakte von Universität
und Kirche zu schwedischen Partnereinrichtungen führten dazu,
dass unser Nachbarland Schweden seit jeher viele Greifswalder interessiert
hat.
Um gemeinsam Land und Leute, Sitten und Gebräuche kennen zu lernen
und die großartige Natur Schwedens zu erleben, gründeten
1990 interessierte Greifswalder den Deutsch-Schwedischen Verein e.
V.
Der Verein hat über 50 Mitglieder aller Berufs- und Altersgruppen,
nicht nur aus der Hansestadt Greifswald und Mecklenburg-Vorpommern,
sondern auch aus anderen Bundesländern und Schweden.
Von Anfang an hat sich der Verein bemüht Wissen über alle
Bereiche des gesellschaftlichen Lebens in unserem nördlichen
Nachbarland zu vermitteln, vor allem aber die Menschen einander näher
zu bringen, den eigenen Horizont zu erweitern. So richtete sich eine
der ersten Anstrengungen des Vereins darauf, einem schwedischen Wunsch
entsprechend, die Städtepartnerschaft mit Lund auf den Weg zu
bringen.
Die Kontakte zum Städtepartnerschaftsverein in Lund sind wichtiger
Bestandteil des Vereinslebens. „Zum Alltag“ des Vereins
gehören die in der Regel zweimal im Monat stattfindenden Veranstaltungen,
bei denen das Themenspektrum von schwedischer Küche über
Spuren schwedischer Geschichte in Greifswald und Mecklenburg-Vorpommern,
Kunst, Musik und Literatur bis zu aktuellen politischen und ökonomischen
Fragen reicht.
Zu einer guten Tradition sind für Vereinsmitglieder und Greifswalder
inzwischen auch das jährliche Osterbasteln, der schwedische Nationalfeiertag,
das Mittsommerfest in Röstånga, sowie im Dezember das Luciafest
mit den Sängerinnen aus Lund geworden.
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Vielfältige Begegnungen mit Schweden in Greifswald und
in Schweden, Fahrten der besonderen Art in den hohen Norden;
haben nicht nur unvergessliche Erlebnisse hinterlassen, sondern
auch ein tiefes Verständnis für die Schönheit
der Natur, die Mentalität der Menschen und ihre Wertvorstellungen,
für Gemeinsames und Unterschiedliches geweckt und zum Nachdenken
über eigene Befindlichkeiten angeregt. |
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